Veranstaltungsinfo

Mi, 25.04.2018 bis Sa, 12.05.2018
19.00 Uhr
Ausstellung
Eintritt frei

Hoffnung trotz allem: Jüdisches Leben in Bayern ab 1945

Die Ausstellung „Hoffnung trotz allem“ zeigt jüdisches Leben in Bayern ab 1945 und enthält Bilder und Erinnerungstexte aus dem DP-Lager Gauting. Die Informationstafeln vermitteln eine Vorstellung davon, wie sich Überlebende des Holocaust wieder ein einigermaßen normales Leben aufgebaut haben.

Als die Amerikaner am 30. April 1945 Gauting besetzten, übernahmen sie auf dem Areal der heutigen Asklepios-Klinik ein Lazarett, das sie zum DP-Hospital für lungenkranke Displaced Persons (DPs) erklärten. Als solche wurden nach Kriegsende alle ausländischen Zivilpersonen bezeichnet, die sich durch Kriegseinwirkungan Orten außerhalb ihrer Heimat aufhielten. Ehemalige Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die meistens unfreiwillig während der Kriegsjahre nach Deutschland gekommen waren. die Patienten im DP-Lager Gauting waren u.a. befreite ehemalige Insassen des KZ Dachau, einige mit jüdischer herkunft – gezeichnet vom Todesmarsch, vielfach schwer krank und fast verhungert.

Eröffnung Mi 25.04.2018 | 19:00 Uhr
Begrüßung Dr. Brigitte Kössinger, Erste Bürgermeisterin Gemeinde Gauting
Einführung Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München
Ilse Ruth Snopkowski, Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.
Musik FOLKADU, Yael Gat (Trompete und Gesang) und Simon Japha (Akkordeon, Gesang, Percussion) bringen traditionelle und moderne israelische/jüdische Kompositionen auf die Bühne: www.folkadu.com
Dauer der Ausstellung Bis 12.05.2018 zu den Öffnungszeiten des bosco und während der Abendveranstaltungen

"Hoffnung trotz allem" ist eine Ausstellung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. und war bereits im Bayerischen Landtag und in Landsberg am Lech zu sehen.
Das Gemeindearchiv der Gemeinde Gauting unterstützt uns bei der Ausstellung.


      

Gefördert durch:


 

Veranstalter: 
Theaterforum Gauting e.V.