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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:Wer sind eigentlich diese vier jungen M&auml\;nner\, die vor 8 Jahren wie eine Erleuchtung aus dem sch&ouml\;nsten Alpentraum der Oberbairischen Landschaftsindustrie in der Stadt erschienen? Aus Oberammergau kommend\, brachten sie ihre Musik\, die irgendwo zwischen Alpenlandschaften und kritisch-weltl&auml\;ufiger Querk&ouml\;pfigkeit pendelt\, in die St&auml\;dte. So hatte man das noch nicht geh&ouml\;rt &ndash\; und dass ausgerechnet aus diesem Oberammergau-Idyll ein derartig starker Klangstrudel kommen w&uuml\;rde\, wer h&auml\;tte das gedacht?\n
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Mit dem Instrumentarium einer halben Blaskapelle\, erg&auml\;nzt durch Orgel\, Zither und Klanggeschepper\, einem Sprachsog aus Dialekt und Hochdeutsch\, mit unverstellten Blicken in die ungesehensten Alltagswinkel haben sie es geschafft\, ihren ganz eigenen Kosmos in die Welt hinauszutragen. Getrost k&ouml\;nnen wir uns Oberammergau als Zentrum der Kofelschen Welt vorstellen\, eine Welt\, die sie in aller Seelenruhe umschlendern\, umradeln und umkreisen. Wo auch immer diese &bdquo\;Alpenhippies&ldquo\; unterwegs sind\, die Verbindung zum Oberammergauer-Mutterschiff scheint nie abzurei&szlig\;en.Und nun haben sie mit BAAZ eine neue Umlaufbahn erreicht.\n
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Matthias Meichelb&ouml\;ck &ndash\; Tenorhorn\, &nbsp\;Martin von M&uuml\;cke &ndash\; Helikontuba\, Michael von M&uuml\;cke &ndash\; Fl&uuml\;gelhorn und Gitarre\,&nbsp\; Maxi Pongratz &ndash\; Akkordeon\, gr&uuml\;ndeten die Band 2007. Als &bdquo\;Kofelmusik&ldquo\; spielten sie noch nahe an traditioneller Volksmusik\, und benannten sich nach dem Hausberg Oberammergaus\, eben dem Kofel. Als dann aber das Geschrei dazu kam\, &auml\;nderte sich auch ihre Musik.&nbsp\; Denn das &bdquo\;Gschroa&ldquo\; oben auf dem Kofel ist f&uuml\;r die Band auch ein Bild f&uuml\;r ihren Heimatbezug\, den sie selbst als schizophren bezeichnen.

Von au&szlig\;en betrachtet kann man die KOFELGSCHROA-Musik am besten so beschreiben:\n
Der Dialekt markant\, die Instrumente immer noch nah an einer typischen Volksmusikbesetzung\, der ein- bis dreistimmige Gesang trifft sich oder auch nicht\,&nbsp\; die Mollakkorde korrigieren ganz pl&ouml\;tzlich das &Uuml\;bersch&auml\;umende und&nbsp\; Ausufernde in ihren langen und ganz langen St&uuml\;cken\, wo die L&auml\;nge dem Song die Tiefe und die Qualit&auml\;t gibt. Die Texte werden gesprochen\, gerufen\, gesungen und dann gerne auch versetzt\, zusammen und &ouml\;fter. Ob nun die W&auml\;sche an der Sonne trocknet\, der kleine Bub Ball mit der Hauswand spielt\, oder Oberammergau zum nicht enden wollenden Mantra wird\, das was gesagt werden will und muss\, umgarnt und fesselt uns als Zuh&ouml\;rer und zaubert Bilder in unseren Kopf\, die gepaart mit wundersch&ouml\;nen Melodien zum Sog werden und einen tagelang begleiten k&ouml\;nnen. Das Dadaistisch-Komische\, der Minimalismus und die Einfachheit\, das Abgedrehte und Vertr&auml\;umte\, das sind Kofelgschroa\, die Band aus&nbsp\; Oberammergau.

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SUMMARY:Kofelgschroa Baaz // Bosco Gauting
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