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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:Mit Anfang 20 entflieht Joachim der Trauer &uuml\;ber den Unfalltod seines &auml\;lteren Bruders und der Enge seiner kleinen\, norddeutschen Heimatstadt\, um eine Zivildienststelle in M&uuml\;nchen anzutreten. Zu seiner gro&szlig\;en &Uuml\;berraschung besteht er aber auch die eher en passant absolvierte Aufnahmepr&uuml\;fung an der Otto Falckenberg Schule und zieht\, in Ermangelung eines bezahlbaren Zimmers\, bei seinen Gro&szlig\;eltern ein\, die hochherrschaftlich in einer alten Villa am Nymphenburger Schlosspark residieren.\n
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Drei Jahre vollbringt er nunmehr den Spagat zwischen Schauspielausbildung\, in der er physisch wie psychisch nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und nur sehr sp&auml\;rlich wieder zusammengesetzt wird\, und dem fabelhaft exaltiert-bizarren wie alkoholdurchtr&auml\;nkten Alltag mit seinen Gro&szlig\;eltern - die Gro&szlig\;mutter einst selbst Schauspielerin und auch privat schillernde Grande Dame der Schauspielkunst\, der Gro&szlig\;vater Philosophieprofessor und durch und durch ehrw&uuml\;rdige und gestrenge Erscheinung.\n
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Eine schier unendliche Reihung von tragikomischen Ereignissen und aberwitzig skurrilen Begebenheiten in beiden Welten l&auml\;sst den nach dem Sinn des Lebens und des Schauspielerdaseins im Besonderen suchenden jungen Mann ein ums andere Mal staunend\, lernend\, aber auch &uuml\;berfordert und ger&auml\;dert zur&uuml\;ck. Die L&uuml\;cken\, mit denen das beginnende Erwachsenenleben allerorts f&uuml\;r ihn aufwartet\, sind\, wie er feststellt\, gewaltig und noch lange nicht gef&uuml\;llt.\n
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Joachim Meyerhoff\, geb. 1967 in Homburg\, ist Schauspieler\, Regisseur und Autor. Seine Ausbildung erhielt er an der Otto Falckenberg Schule in M&uuml\;nchen. Nach Engagements u.a. am Staatstheater Kassel\, Maxim Gorki Theater Berlin und dem Wiener Burgtheater ist er seit 2013 Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. &bdquo\;Ach\, diese L&uuml\;cke\, diese entsetzliche L&uuml\;cke&ldquo\; ist der dritte Teil seines mittlerweile vier B&uuml\;cher umfassenden Romanzyklus &bdquo\;Alle Toten fliegen hoch&ldquo\;. Die ersten drei Teile wurden 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.\n
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Gil Mehmert\, geb. 1965 in Werne\, ist Theater- und Filmregisseur und seit 2003 Professor f&uuml\;r Regie im Studiengang Musical an der Folkwang-Universit&auml\;t der K&uuml\;nste in Essen. Er studierte Regie an der Hochschule f&uuml\;r Musik und Theater in M&uuml\;nchen bei August Everding und inszenierte an B&uuml\;hnen in Berlin\, Hamburg\, M&uuml\;nchen\, Wien und Z&uuml\;rich. Sein Schwerpunkt liegt auf der Inszenierung von Musicals und der B&uuml\;hnenbearbeitung von Filmstoffen\, f&uuml\;r die er u.a. mehrfach bei den Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet wurde. Am Metropoltheater zeichnete Gil Mehmert f&uuml\;r Inszenierungen wie &bdquo\;I hired a contract killer&ldquo\; und &bdquo\;Broadway Danny Rose&ldquo\; verantwortlich. Acht Jahre nach seiner letzten Inszenierung am Haus (&bdquo\;Das Bildnis des Dorian Gray&ldquo\;) kehrt Gil Mehmert nun mit &bdquo\;Ach\, diese L&uuml\;cke\, diese entsetzliche L&uuml\;cke&ldquo\; ans Metropoltheater zur&uuml\;ck.\n
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Ausgezeichnet mit dem Monica Bleibtreu Preis 2019 in der Kategorie Kom&ouml\;die\n
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Regie GIL MEHMERT\n
B&uuml\;hne und Kost&uuml\;me CHRISTL WEIN\n
Licht HANS-PETER BODEN\n
Regieassistenz TILL KLEINE-M&Ouml\;LLER\n
B&uuml\;hnenbau ALEXANDER KETTERER\n
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Mit VANESSA ECKART\, LEAN FARGEL\, THORSTEN KROHN\, JAMES NEWTON\, SOPHIE ROGALL\,\n
NICOLAS WOLF\, LUCCA Z&Uuml\;CHNER\n
Musik STEFAN NOELLE\n
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Dauer 2.30 Std.\, eine Pause\n
Einf&uuml\;hrung 19.15 Uhr\n
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&quot\;Was jetzt bei der Premiere zu sehen war\, kann man getrost als kleines Theaterwunder bezeichnen: Denn James Newton wirkt wie eine Idealbesetzung\, ist sympathischer Verlierer und\, ja\, Gewinner der Herzen in einem: ein junger Mann\, der in die Schauspielerei hineinschlittert\, der mit sich selbst hadert und trotz Fehlschl&auml\;gen immer weitermacht\, dabei zwischen Erz&auml\;hlen und Spielen einnehmend changiert. Gil Mehmert hat dazu eine pr&auml\;gnante B&uuml\;hnenfassung erstellt und bringt diese traumwandlerisch gut auf die B&uuml\;hne\, voller eleganter Szenenwechsel und origineller Einf&auml\;lle\, pendelnd zwischen pr&auml\;zise gesetzten Gruppeneinlagen und gl&auml\;nzend komischen Schauspieler-momenten\, zus&auml\;tzlich einf&uuml\;hlsam rhythmisiert durch Schlagzeuger Stefan Noelle. (...) Die Theatermaschine\, die Mehmert mit seinem Team gebastelt hat\, funktioniert pr&auml\;chtig.&quot\; (AZ)
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SUMMARY:Metropoltheater München "Ach\, diese Lücke\, diese entsetzliche Lücke" von Joachim Meyerhoff // Bosco Gauting
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