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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:In der Schacherm&uuml\;hle im Dachauer Hinterland f&uuml\;hrt die Familie Knei&szlig\;l ein bescheidenes Leben in Armut. Durch kleinere Diebst&auml\;hle und Wilderei k&ouml\;nnen sie sich einigerma&szlig\;en &uuml\;ber Wasser halten. Mathias Knei&szlig\;l f&auml\;llt der Justiz bereits als Kind auf\, aufgrund der Pl&uuml\;nderung eines Opferstockes. Eines Tages wird der Vater auf der Flucht von der Polizei erschlagen\, und die Mutter muss ins Gef&auml\;ngnis. Mathias Knei&szlig\;l und sein Bruder Alois werden sp&auml\;ter wegen einer Schie&szlig\;erei ebenfalls eingesperrt. Alois &uuml\;berlebt das Zuchthaus nicht. Nach der Haftentlassung steckt Mathias voller Hoffnung und Zukunftspl&auml\;ne. Mit seiner Liebsten\, Mathilde\, m&ouml\;chte er nach Amerika auswandern\, um sich dort eine neue\, ehrbare Existenz aufzubauen. Allerdings fehlt dazu das n&ouml\;tige Geld. Aufgrund seiner Lebensgeschichte und der Haft weigern sich viele Arbeitgeber\, diesen &bdquo\;Zuchth&auml\;usler&ldquo\; einzustellen. Statt der von Hias gew&uuml\;nschten ehrlichen Arbeit l&auml\;sst er sich in seiner Not auf eine &bdquo\;todsichere Sache&ldquo\; ein\, bei der ein reicher Bauer ausgeraubt werden soll. Jedoch l&auml\;uft nicht alles nach Plan\, und die Polizei fahndet erneut nach ihm.&nbsp\;\n
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Kritiken:\n
Das Lexikon des Internationalen Films nennt die &bdquo\;bilderbuchhafte Rekapitulation des kurzen Lebens von Mathias Knei&szlig\;l&ldquo\; eine &bdquo\;Mischung aus Chronik und Ballade\, nahe an den historischen Fakten\, aber mit m&auml\;rchenhaft-burleskem Gestus inszeniert. Das in Ausstattung und Setdesign um Historizit&auml\;t bem&uuml\;hte Drama meidet fr&uuml\;here sozialkritische Interpretationen\, f&uuml\;gt der durchweg positiv gezeichneten Figur aber keine neue Deutung hinzu.&ldquo\;&nbsp\;\n
Ulrike Frick lobt im M&uuml\;nchner Merkur die &bdquo\;akribischen und liebevollen Details der Epoche sozialer Ungerechtigkeit&ldquo\;. Zudem meint sie\, dass Rosenm&uuml\;ller mit dem Film &uuml\;ber &bdquo\;mit einem d&uuml\;steren Heiligenschein versehenem Volkshelden&ldquo\; eine &bdquo\;ungew&ouml\;hnliche Mischung aus Western und Heimatfilm gelungen sei\, bei der sich tragische\, grausame und heitere Momente abwechseln.&ldquo\; Au&szlig\;erdem hebt sie die &bdquo\;exquisiten Darsteller&ldquo\; hervor\, die &bdquo\;erfreulicherweise allesamt des notwendigen Idioms m&auml\;chtig sind&ldquo\;. Jedoch kritisiert Frick auch\, dass der Film &bdquo\;zu sehr in sehenswerte Einzelszenen zerfalle&ldquo\; und dass diese Verfilmung insgesamt nicht an die &bdquo\;zermalmende Wucht&ldquo\; heranreiche\, die Reinhard Hauff 1970 seiner Version verleihen konnte und dass Br&uuml\;ckner an den &bdquo\;unvergleichlichen Hans Brenner&ldquo\; nicht heranreiche.&nbsp\;\n
&bdquo\;F&uuml\;r die Ausweglosigkeit und Tragik Knei&szlig\;ls findet Rosenm&uuml\;ller eindringliche Bilder: Wie er sich hinter Z&auml\;unen und Mauern verschanzt\, wie er sich in Kammern verkriecht\, wo noch sein Spiegelbild im Spiegelrahmen gefangen scheint. Zum Kontrast die Sehnsuchtsbilder der Freiheit\, die sonnendurchstrahlten Gl&uuml\;cksmomente mit Mathilde: Wenn er sie aus M&uuml\;nchen mit dem Fahrrad abholt und wie in &#39\;Butch Cassidy &amp\; the Sundance Kid&#39\; der Freiheit entgegen- st&uuml\;rmt. Knei&szlig\;ls Amerika-Sehnsucht wird ausdr&uuml\;cklich in Western-Referenzen gefasst: von der Bordell-Szene bis zum Peckinpah-Showdown-Feuerwerk.&ldquo\; (Rainer Gansera: S&uuml\;ddeutsche Zeitung)&nbsp\;\n
&bdquo\;Selbst ansonsten ausgezeichnete Schauspieler treibt der Regisseur Rosenm&uuml\;ller in einen geradezu stummfilmhaften Ausdruckskrampf aus zitternden Lippen\, knirschenden Z&auml\;hnen und bebenden F&auml\;usten. So wird &#39\;R&auml\;uber Knei&szlig\;l&#39\; zu einem wahren Horrorfilm.&ldquo\; (Wolfgang H&ouml\;bel: Spiegel Online)&nbsp\;\n
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R&auml\;uber Knei&szlig\;l im Lexikon des Internationalen Films&nbsp\;\n
Western aus Bayern: Mit d&uuml\;sterem Heiligenschein\, M&uuml\;nchner Merkur vom 21. August 2008\, S. 18&nbsp\;\n
Rainer Gansera: Verwahrlosung im Blut. Endlich wieder ein bayerischer Western - &#39\;R&auml\;uber Knei&szlig\;l&#39\;. S&uuml\;ddeutsche Zeitung\, 11. Mai 2010\, abgerufen am 12. M&auml\;rz 2013.&nbsp\;
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SUMMARY:Marcus H. Rosenmüller Räuber Kneißl // Bosco Gauting
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