BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//hacksw/handcal//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20151002T220000
UID:69dbda9839a9a
DTSTAMP:20260412T194704
LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:Susanne Karl/vocal\n
Bernd Huber/Gitarre\n
Erich Lutz/Saxophon\n
Stefan Berchtold/Kontrabass\n
\n
Swing\, Balladen und kleine Ausfl&uuml\;ge in andere Musikrichtungen &ndash\; Susanne Karls melodischer Jazzgesang besticht mit warmer Farbigkeit und sucht den unmittelbaren Zugang zum Publikum. Jazzige Interpretationen von Van Morrison\, Paul Simon und anderen musikalischen Wegbereitern lassen Erinnerungen wach werden und sind gleichzeitig hochaktuell. Der Humor und die pers&ouml\;nliche Atmosph&auml\;re\, die den Auftritten des Jazz-Trios eine ganz beson-dere Note verleiht\, profitiert auch von der Einf&uuml\;hlsamkeit der renommierten M&uuml\;nchner Instrumentalisten Bernd Huber (Gitarre) und Erich Lutz (Saxophon). &bdquo\;Sentimental\, absolut ehrlich und einfach wohltuend&ldquo\;\, urteilt die Presse. Seit vielen Jahren ist die S&auml\;ngerin mit ihren zwei Cds (&bdquo\;Rainy Days and Mondays&ldquo\; und &bdquo\;Moondance&ldquo\;) fester Bestandteil der M&uuml\;nchner Musikszene. &bdquo\;Still crazy&ldquo\; (2015) hei&szlig\;t die neue\, gemeinsame CD des Susanne Karl Trios. Musikalisch erg&auml\;nzt wird das Trio an diesem Abend durch Stefan Berchtold (Kontra-bass). Genie&szlig\;en Sie einen gef&uuml\;hlvollen\, unverwechselbaren und entspannten &bdquo\;Heimspiel-Abend&ldquo\; mit Geschichten &uuml\;ber das Wiedersehen\, das Leben an sich und die Liebe.\n
\n
Nachtkritik von Peter Baier beim letzten Heimspiel 2011: Susanne-Karl-Quintett - L&auml\;ssiger Familienabend

&nbsp\;Man kennt sich. Es scheint\, als habe sich eine Gro&szlig\;familie versammelt\, um gemeinsam einen sch&ouml\;nen Abend zu verbringen\, mit H&auml\;ppchen\, Wein und Bier &ndash\; und guter Musik. Das Konzert des Susanne-Karl-Quintetts im Gautinger bosco\, das unter Reihe &bdquo\;Heimspiel&ldquo\; l&auml\;uft\, verdient diese &uuml\;bergreifende Bezeichnung besonders: Nicht nur\, dass Susanne Karl an der Gautinger Realschule lehrt und im Ort zu Hause ist\, sondern auch viele Freunde\, Kollegen und Bekannte zu ihrem Auftritt locken konnte. Kammermusikalischer Jazz ist es\, den die sympathische S&auml\;ngerin und ihre Band pr&auml\;sentieren. Zusammen mit Davide Roberts (Klavier)\, Erich Lutz (Tenorsaxophon)\, Christoph Weiss (Kontrabass) und Thomas Elwenspoek (Schlagzeug) stellt sie bekannte und weniger bekannte Standards der Jazzliteratur vor\, die sie und ihre Band raffiniert neu arrangiert haben.\n
Mit langsamer Einleitung beginnt das Quintett &bdquo\;I Get a Kick Out of You&ldquo\;\, eine Komposition Cole Porters f&uuml\;r das Musical &bdquo\;Anything Goes&ldquo\;. Dann wird&lsquo\;s rasant\, swingender Puls und die leicht rauchige\, ausdrucksstarke Stimme von Susanne Karl machen die Nummer zu einem Kleinod. Allein die Solisten (Lutz\, Roberts) bleiben etwas konventionell\, ergehen sich ist bekannte Schemata. &bdquo\;Moonglow&ldquo\; von Irving Mills kommt gef&uuml\;hlvoll\, etwas l&auml\;ssig &ndash\; ein St&uuml\;ck so richtig zum Entspannen. Saxophonist Erich Lutz korrespondiert mit der Stimme von Susanne Karl: bluesig\, locker\, heimelig.\n
Das Konzert des Susanne-Karl-Quintetts hat einen thematischen Schwerpunkt: den Mond. Und nicht nur den swing haben die F&uuml\;nf pr&auml\;chtig drauf\, auch das folgende St&uuml\;ck im Latin-Rhythmus &uuml\;berzeugt. Hier gl&auml\;nzt vor allem Davide Roberts mit einem hervorragenden Klavier-Solo. Danach ein Klassiker: &bdquo\;Moon River&ldquo\;\, von Henry Mancini und Johnny Mercer f&uuml\;r den Film &bdquo\;Fr&uuml\;hst&uuml\;ck bei Tiffany&ldquo\; komponiert. Im Original singt Audrey Hepburn das St&uuml\;ck\, sitzt dabei mit einer Gitarre am Fenster zur Feuerleiter. Sehr melancholisch\, fast ein bisschen sentimental interpretiert das Quintett diesen Ohrwurm.\n
Susanne Karl versteht es\, mit ihren Ansagen den Kontakt zum Publikum immer mehr zu intensivieren\, erz&auml\;hlt Anekdoten &uuml\;ber Auswahl und Bearbeitung der St&uuml\;cke. Von &bdquo\;Fifty Ways to Leave your Lover&ldquo\; von Paul Simon sollen ihr Freunde abgeraten haben\, das Lied (in einer ver&auml\;nderten deutschen Version von Ulla Meinecke) passe nicht zu ihr. Doch wird diese Nummer zum besten St&uuml\;ck des Abends\, voller Groove\, mit &uuml\;berzeugendem Saxophon-Solo und improvisiertem Scat-Gesang.\n
Bei einem Abend\, an dem der Mond eine zentrale Rolle spielt\, darf nat&uuml\;rlich &bdquo\;Fly Me to the Moon&ldquo\; nicht fehlen. In gleicher Qualit&auml\;t interpretieren die F&uuml\;nf das kaum weniger bekannte &bdquo\;Time after Time&ldquo\;. Nach dem Kinsey-Report &uuml\;ber die m&auml\;nnliche Sexualit&auml\;t komponierte Cole Porter den Song &bdquo\;Too Darn Hot&ldquo\;. Mit viel Witz und Ironie interpretiert das Quintett dieses St&uuml\;ck.\n
Nach einem l&auml\;ssigen &bdquo\;Moondance&ldquo\; von Van Morrison (tolle Bass-Einleitung\, sch&ouml\;nes Schlagzeug-Solo) verabschieden sich die F&uuml\;nf mit einem lyrischen &bdquo\;Gute-Nacht&ldquo\;-Song. Zuvor gab&rsquo\;s f&uuml\;r die Interpreten noch Bl&uuml\;mchen.\n
Peter Baier

URL;VALUE=URI:https://bosco-gauting.de/veranstaltungen/susanne-karl-trio-jazz-heimspiel
SUMMARY:Susanne Karl Trio Jazz-Heimspiel // Bosco Gauting
DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20151002T200000
END:VEVENT
END:VCALENDAR
