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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:&quot\;HIOB&quot\;-FASSUNG VON KOEN TACHELET\n
St&uuml\;ckeinf&uuml\;hrung: 19.15 Uhr\n
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Der gl&auml\;ubige Jude Mendel Singer fristet mit seiner Frau Deborah und den vier Kindern ein bescheidenes Dasein als Lehrer in einem kleinen wolhynischen Schtetl. Der &auml\;lteste Sohn Jonas dr&auml\;ngt zum Milit&auml\;r\, der zweite\, Schemarjah\, desertiert und geht nach Amerika\, die Tochter Mirjam l&auml\;sst sich mit Kosaken ein und Menuchim\, der J&uuml\;ngste\, scheint unheilbar krank. Ausgerechnet ihn\, den Schw&auml\;chsten\, m&uuml\;ssen die Singers in Russland zur&uuml\;cklassen\, als die Welt des Schtetls sich als nicht mehr tragf&auml\;hig erweist: Sie planen\, ihrem Sohn Shemarjah\, jetzt Sam\, nach Amerika zu folgen.\n
Hiob erz&auml\;hlt eine zeitlose Geschichte von der Aufl&ouml\;sung famili&auml\;rer Bindungen. Von den Fesseln der Tradition und den Verlockungen neuer Welten. Von Emigration und Assimilation. Und von Glaube und Verzweiflung. Bereits im Titel klingt die alttestamentarische Geschichte von Hiob\, dem von Gott gepr&uuml\;ften Dulder\, an. Ein solcher Hiob ist Mendel Singer: Ein &bdquo\;ganz gew&ouml\;hnlicher Jude&ldquo\;\, passiv in seiner Gottergebenheit\, der schlie&szlig\;lich\, vom Schicksal hart geschlagen\, Gott durch Fr&ouml\;mmigkeitsverweigerung zwingen will\, ihn zu erretten.\n
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Roths Roman wurde sofort ein gro&szlig\;er Erfolg\, nur &uuml\;bertroffen vom n&auml\;chsten\, den er schrieb\, der den Titel Radetzkymarsch tr&auml\;gt und 1932 erschien. Hiob wurde bald in etliche Sprachen &uuml\;bersetzt\, von K&uuml\;nstlern illustriert\, in einer englischen Zeitung 1936 von Marlene Dietrich als ihr Lieblingsbuch gelobt. Roth\, der selbst kein B&uuml\;hnenautor war\, lie&szlig\; eine erste Dramatisierung von Hiob zu und war bei der Vorbereitung dabei\; die Auff&uuml\;hrung fand wenige Wochen nach Roths fr&uuml\;hen Tod im Juli 1939 in Paris statt\, von SchauspielerInnen des Max Reinhardt Ensembles und mit Musik von Erich Zeisl gespielt. Seine ber&uuml\;hmte Leserin sa&szlig\; im Publikum.\n
Koen Tachelet hat den Roman zu einem Theaterst&uuml\;ck geformt\, dabei Roths Dialoge\, seine einfache und so eindr&uuml\;ckliche Sprache\, seine bildhaften Beschreibungen belassen\, um das ber&uuml\;hrende Schicksal der Familie Mendel und ihrer Kinder auf der B&uuml\;hne erlebbar zu machen.\n
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Patrick Schl&ouml\;sser deb&uuml\;tierte 1999 am D&uuml\;sseldorfer Schauspielhaus mit Messer in Hennen von David Harrower. Von 2000 bis 2002 war er fester Regisseur am Schauspielhaus Bochum: u.a. Triumph der Liebe von Marivaux und Der Leutnant von Inishmore von Martin McDonagh. Am Deutschen Theater Berlin inszenierte er Das Sparschwein von Eug&egrave\;ne Labiche. Ab 2003 Arbeiten am D&uuml\;sseldorfer Schauspielhaus: Gespenster von Henrik Ibsen\, Der Impresario von Smyrna von Carlo Goldoni\, Die Jungfrau von Orl&eacute\;ans von Friedrich Schiller\, Ernst ist das Leben. Bunbury von Oscar Wilde/Elfriede Jelinek und S&uuml\;den von Julien Green. In Krefeld/M&ouml\;nchengladbach inszenierte er die Oper Werther von Jules Massenet. Weitere Inszenierungen\, u.a. am Schauspielhaus Graz\, Volkstheater Wien\, Theater L&uuml\;beck und am Staatstheater Kassel\, wo er von 2010 bis 2014 als Oberspielleiter t&auml\;tig war.\n
Mendel Singer / Miko Greza\n
Deborah\, Mendels Frau / Julia Reznik\n
Jonas\, Mendels Sohn / Thomas Braus\n
Schemarjah\, Mendels Sohn / Alexander Peiler\n
Mirjam\, Mendels Tochter / Philippine Pachl\n
Menuchim\, Mendels Sohn / Uwe Dreysel\n
Der Doktor / Der Rabbi / Kapturak\, ein Schlepper / Der Kosake / Mac\, ein Amerikaner&nbsp\; / Sameschkin\, ein Bauer / Der Psychiater / Skowronnek\, ein Musikalienh&auml\;ndler // Stefan Walz\n
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Regie &amp\; B&uuml\;hne | Patrick Schl&ouml\;sser\n
Video-Mapping | Stefan Pfeifer / Peter Thoma\n
Kost&uuml\;me | Susanne Leitner\n
Musik | Wolfgang Siuda\n
Dramaturgie | Susanne Abbrederis\n
Regieassistenz | Mona vom Dahl\n
Inspizienz | Luisa Rubel\n
&nbsp\;\n
PREMIERE AM 21. November 2015 in Wuppertal\n
Auff&uuml\;hrungsdauer 1 Stunde 40 Minuten\, keine Pause\n
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SUMMARY:Theater Wuppertal Hiob - von Joseph Roth // Bosco Gauting
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