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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:Eine von einem Terroristen entf&uuml\;hrte Passagiermaschine mit 164 Menschen an Bord nimmt Kurs auf die voll besetzte M&uuml\;nchner Allianz-Arena. Aufgestiegene Kampfflieger der Luftwaffe versuchen\, das Flugzeug abzudr&auml\;ngen und zum Landen zu zwingen &ndash\; ohne Erfolg. In letzter Minute schie&szlig\;t ein Kampfpilot die gekaperte Maschine gegen den Befehl seines Vorgesetzten ab\, alle Flugzeuginsassen sterben. Der Pilot wird des 164-fachen Mordes angeklagt\, sein Fall auf der Theaterb&uuml\;hne verhandelt. Am Ende entscheidet das Publikum\, das von Anfang an als Sch&ouml\;ffengericht eingesetzt wird\, &uuml\;ber Verurteilung oder Freispruch des Angeklagten - jeden Abend aufs Neue.\n
TERROR stellt die schwierigen\, die unbequemen Fragen: Ist die W&uuml\;rde eines jeden Menschen im Extremfall doch antastbar? Darf man wenige Menschenleben opfern\, um viele Menschenleben zu retten? Wer definiert &bdquo\;wenig&ldquo\; und wer definiert &bdquo\;viel&ldquo\;? Und fordert der Staat durch ein gesetzlich verankertes Nicht-Eingreifen-D&uuml\;rfen terroristische Attacken nicht geradezu heraus?\n
Ein eindeutiges &bdquo\;Richtig&ldquo\; oder &bdquo\;Falsch&ldquo\; kann es in diesem Fall nicht geben\, aber Ferdinand von Schirachs erstes Theaterst&uuml\;ck zwingt uns\, &uuml\;ber unsere ethischen Werte nachzudenken und Stellung zu beziehen.\n
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Regie JOCHEN SCH&Ouml\;LCH\n
B&uuml\;hne THOMAS FLACH\n
Kost&uuml\;me CORNELIA PETZ\n
Licht HANS-PETER BODEN\n
Mit BUTZ BUSE\, MATTHIAS GRUNDIG\, HUBERT SCHEDLBAUER\, NATHALIE SCHOTT\, CHRISTOPH VON FRIEDL\, DASCHA VON WABERER\n
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Aus rechtlichen Gr&uuml\;nden k&ouml\;nnen wir das Gastspiel in Gauting nicht zeigen. Wenn das Theater nicht zu uns kommen darf\, fahren wir zum Theater!\n
Abfahrt: 19.15 Uhr am Gautinger Bahnhof\n
St&uuml\;ckdauer: ca. 2 Std. 15 min. / eine Pause\n
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Pressestimmen:\n
&bdquo\;Zwei packende Stunden &uuml\;ber Moral und W&uuml\;rde. Ohne Furcht vor der Statik einer Dramaturgie\, die vor allem von der Prozessordnung getragen wird\, vermeidet der Regisseur zu viel Theater und erreicht gerade damit eine Intensit&auml\;t und einen Sog\, die niemanden kalt lassen. Die Sensation liegt in der unspektakul&auml\;ren\, aber dichten Figurenzeichnung des Ensembles.&ldquo\; (AZ)\n
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&quot\;Das Publikum erh&auml\;lt eine fast perfekte Illusion. Dies wird durch das naturalistische Spiel der Darsteller gen&auml\;hrt\, das in seinen besten Momenten an Ironie grenzt und den Realismus befreiend durchbricht.&quot\; (MM)\n
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&quot\;Die B&uuml\;hne wird in der Tiefe begrenzt von einer publikumbesetzten Trib&uuml\;ne\, und gegen&uuml\;ber sitzt Publikum in den normalen Theaterreihen. Das funktioniert als Schauplatz perfekt. Alle wissen\, dass noch etwas von ihnen erwartet wird und h&ouml\;ren den Argumenten (...) konzentriert zu\, denn sie sollen am Ende ihr pers&ouml\;nliches Urteil abgeben. (...) Der Theaterabend&nbsp\; besteht aus den verschiedenen Argumenten zur Sache. Hoch spannend. Man erlebt\, wie man selber immer wieder schwankt. Das Urteil ist nicht leicht zu f&auml\;llen. (...) Jochen Sch&ouml\;lchs Inszenierung passt geradezu gespenstisch genau in die politische Lage dieser Tage und Wochen. (...) Man kann [das St&uuml\;ck] vom Sch&uuml\;ler bis zum Rentner praktisch jedem empfehlen.&quot\; (TZ)\n
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RADIO-PODCAST:\n
Bayern 2 in seiner Reihe &bdquo\;Bayerisches Feuilleton&ldquo\; das 55-min&uuml\;tige Radiofeature &bdquo\;Freies Theater in Freimann: Jochen Sch&ouml\;lch und das Metropoltheater&ldquo\;. HIER ANH&Ouml\;REN
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SUMMARY:Metropoltheater Terror - Ferdinand von Schirach // Bosco Gauting
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