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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:Wie ausgewechselt!\n
Neues Lebensgef&uuml\;hl dank Revisionsendoprothetik\n
Eine Endoprothese\, also ein k&uuml\;nstliches Gelenk\, ist f&uuml\;r die meisten Betroffenen eine echte Erl&ouml\;sung &ndash\; wer vorher aufgrund von Schmerzen zur Unt&auml\;tigkeit verdammt war\, dem erm&ouml\;glichen sie oftmals eine R&uuml\;ckkehr in einen aktiven Alltag. Doch was\, wenn ein einmal eingesetztes Kunstgelenk Beschwerden bereitet oder verschlei&szlig\;t? Oder wenn ein Knochen im Prothesenbereich bricht? PD Dr. Jan Z&ouml\;llner\, Chefarzt f&uuml\;r Orthop&auml\;die und Endoprothetik am Benedictus Krankenhaus Tutzing\, kl&auml\;rt die wichtigsten Fragen rund um das vernachl&auml\;ssigte Thema &bdquo\;Revisionsendoprothetik&ldquo\;.\n
Herr Dr. Z&ouml\;llner\, das wichtigste vorab: Was genau steckt hinter dem Begriff &bdquo\;Revisionsendoprothetik&ldquo\;? \n
Ganz einfach gesagt handelt es sich dabei um den teilweisen oder kompletten Austausch von bereits implantierten Prothesen.\n
Handelt es sich da nicht um Einzelf&auml\;lle?\n
Ganz im Gegenteil! Die Revisions- oder Wechselendoprothetik ist v&ouml\;llig zu Unrecht ein Gebiet\, &uuml\;ber das eher weniger gesprochen wird. Dabei gibt es zahlreiche Faktoren\, die den Austausch eines Kunstgelenks erfordern &ndash\; das k&ouml\;nnen &uuml\;ber Monate anhaltende Beschwerden nach dem Einsatz\, Infektionen oder in besonders komplizierten F&auml\;llen auch Knochenbr&uuml\;che im Bereich des Implantats sein. Und allem voran die begrenzte Standzeit einer Prothese.\n
Was ist damit gemeint?\n
Fakt ist\, dass sich die Haltbarkeit von Prothesen in den letzten Jahren erheblich verbessert hat &ndash\; durch neuartige Materialien und Oberfl&auml\;chen\, innovative Verankerungsm&ouml\;glichkeiten im Knochen&nbsp\; &nbsp\;oder auch optimierte Designs. Dennoch ist die Lebensdauer eines Kunstgelenks &ndash\; die sogenannte Standzeit &ndash\; immer endlich. Im Schnitt betr&auml\;gt sie etwa 15-20 Jahre.\n
Und was passiert dann?\n
Dann kann es zur Lockerung der Prothese oder auch zum Verschlei&szlig\; einzelner Implantatteile kommen. Um dem Patienten unn&ouml\;tige Komplikationen und Schmerzen zu ersparen\, kommt hier die Revisionsendoprothetik ins Spiel.\n
Birgt diese f&uuml\;r den Operateur besondere Herausforderungen?\n
Tats&auml\;chlich ist der Wechsel einer Prothese deutlich anspruchsvoller als eine Erstimplantation &ndash\; schon alleine\, weil zuerst die gelockerten und eventuell auch bereits verschobenen Komponenten entfernt werden m&uuml\;ssen und die Strukturen beispielsweise durch Narbengewebe oder weiter fortgeschrittene Knochendefekte ver&auml\;ndert sind. Eine Wechseloperation erfordert neben einer entsprechenden technischen Ausstattung deshalb vor allem eine gro&szlig\;e Routine und Erfahrung seitens des Operateurs. Auf jeden Fall sollte unbedingt ein Spezialist f&uuml\;r die Endoprothetik aufgesucht werden\, der nach umfassender Diagnostik und Beratung gemeinsam mit dem Patienten die optimale Therapie definiert. Wir am Benedictus Krankenhaus Tutzing bieten hierf&uuml\;r zum Beispiel eine eigene Sondersprechstunde f&uuml\;r die Revisionsendoprothetik an.\n
&nbsp\;
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SUMMARY:Patientenvortrag Wenn die Prothese Ärger macht - Benedictus Krankenhaus Tutzing // Bosco Gauting
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