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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:18:30 Uhr Konzerteinf&uuml\;hrung durch den Kulturjournalisten Reinhard Palmer\n
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Programm\n
BACH aus beiden B&auml\;nden des Wohltemperierten Klaviers:\n
1. C-Dur Band I BWV 846\n
2. c-moll Band II BWV 871\n
3. Es-Dur Band I BWV 852\n
4. dis-moll Band II BWV 877\n
5. G-Dur Band II BWV&nbsp\; 884\n
6. a-moll Band II BWV 889\n
7. D-Dur Band II BWV 874\n
8. h-moll Band I BWV 869\n
***\n
BEETHOVEN &nbsp\;Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll\, op. 111\n
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&bdquo\;Was soll da noch kommen?&quot\; war in der Presse zu lesen\, nachdem Dina Ugorskaja ihre CD mit zwei sp&auml\;ten Klaviersonaten von Beethoven (&bdquo\;Hammerklaviersonate&ldquo\; op. 106 und die Sonate op. 111 - erschien bei Cavi-Music) ver&ouml\;ffentlicht hatte. &bdquo\;Heiliger Gesang&ldquo\; titelte Eleonore B&uuml\;ning in der FAZ und f&uuml\;gte hinzu:&nbsp\;&bdquo\;&hellip\;spieltechnisch atemraubend. Und keine Spur von Manierismus oder Willk&uuml\;r... Sie wei&szlig\; eine erstaunliche Kraft mit z&auml\;rtlicher W&auml\;rme zu vereinen\, souver&auml\;n jedes Detail gestaltend\, erz&auml\;hlt sie zugleich immer die ganze Geschichte&ldquo\;. Ihre n&auml\;chste CD im M&auml\;rz 2014 mit weiteren sp&auml\;ten Beethoven-Sonaten\, erschienen\, wurde gleich f&uuml\;r den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die weiteren Einspielungen umfassen Werke von H&auml\;ndel bis hin zu Schostakowitsch\, darunter auch eine gemeinsame Aufnahme mit Anatol Ugorski mit den Doppelkonzerten von Bach und Mozart.\n
Die Konzertengagements f&uuml\;hrten Dina Ugorskaja zu verschiedenen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen\, den Sommerlichen Tagen Hitzacker\, dem Festival de Musique Dijon\, der Schubertiade Feldkirch und den Kasseler Musiktagen. Sie konzertierte in Bayreuth\, Leipzig (Gewandhaus)\, Bielefeld (Oetkerhalle)\, Stuttgart (Liederhalle) und in der K&ouml\;lner Philharmonie sowie beim Radio France Musique in Paris und Sala Verdi in Mailand. Sie musizierte dabei u.a. mit dem Orchester des Mitteldeutschen Rundfunks\, dem S&uuml\;dwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim\, den Brandenburger Symphonikern und der Nordwestdeutschen Philharmonie\, dem Lemberg Philharmonia Orchester (Ukraine)\, dem St. Petersburg State Symphony Orchestra (Russland) und Dogma Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Wladimir Jurowski\, Ravil Martynov\, Vladislav Czarnecki\, Norichika Limori und Peter G&uuml\;lke. Zu ihren Kammermusikpartnern z&auml\;hlen u.a. das Auryn-Quartett\, Hans Dietrich Klaus\, Sergio Azzolini und Natalia Prischepenko.&nbsp\;\n
&bdquo\;Philosophin am Klavier&ldquo\; wurde Dina Ugorskaja einst genannt. Ihrem Spiel werden tiefe Ernsthaftigkeit\, Sensibilit&auml\;t\, hohe Anschlagkultur und virtuose F&auml\;higkeiten\, die stets im Dienste der Musik stehen\, attestiert.\n
Dina Ugorskaja\, 1973 im damaligen Leningrad als Tochter einer K&uuml\;nstlerfamilie j&uuml\;discher Herkunft geboren\, erfuhr bereits seit fr&uuml\;hester Kindheit eine starke musikalische Pr&auml\;gung: Bei ihrem Vater\, dem ber&uuml\;hmten Pianisten Anatol Ugorski\, erhielt sie ihren ersten und entscheidenden Klavierunterricht\, die Mutter Maja Elik\, war angesehene Musikwissenschaftlerin\, S&auml\;ngerin und Malerin. Mit sieben Jahren trat Dina Ugorskaja erstmals &ouml\;ffentlich auf\, mit 14 f&uuml\;hrte sie mit Orchester das 4. Klavierkonzert von Beethoven auf und mit 15 die 8. Sonate von S. Prokofiev.\n
Nicht zuletzt ist Dina Ugorskajas Herangehensweise an die Musik von den Erfahrungen ihres fr&uuml\;heren Kompositionsstudiums gepr&auml\;gt. Auf der einen Seite die Rezeption des Notentextes\, stilistische Kenntnisse\, analytisches Durchdringen der Materie\, auf der anderen Kreativit&auml\;t und Spontanit&auml\;t &ndash\; diese Eigenschaften konnten sich durch eigenes Komponieren verst&auml\;rkt herausbilden. Das mit 15 Jahren komponierte Streichquartett wurde 1989 in der Leningrader Philharmonie uraufgef&uuml\;hrt.\n
1990 fl&uuml\;chtete die in der ehemaligen Sowjetunion antisemitischen Bedrohungen ausgesetzte Familie nach Berlin\, wo Dina Ugorskaja\, wie sp&auml\;ter auch in Detmold\, im Fach Klavier bei Galina Iwanzowa und Nerine Barrett (einstige Sch&uuml\;lerin Rudolf Serkins) studierte. Weitere wichtige Impulse erhielt sie u.a. von Edith Picht-Axenfeld und Andr&aacute\;s Schiff. Nach dem Konzertexamen unterrichtete sie selbst an der Hochschule f&uuml\;r Musik Detmold\, wo sie 2006 auch das Festival &bdquo\;DSCH_100&ldquo\; zum 100. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch organisierte\, an dem u.a. Natalia Gutmann\, Elisso Wirssaladze\, Markus Hinterh&auml\;user und das Auryn-Quartett teilnahmen.&nbsp\;\n
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Seit 2007 lebt Dina Ugorskaja in M&uuml\;nchen.\n
Neben der Konzertt&auml\;tigkeit engagiert sich die Pianistin auch f&uuml\;r die musikalische Nachwuchsf&ouml\;rderung\, sowie f&uuml\;r den Erhalt des Interesses an der klassischen Musik im Rahmen des Projektes &bdquo\;Rhapsody in School&ldquo\;.\n
2015 spielte Dina Ugorskaja beide B&auml\;nde des Wohltemperierten Klaviers von J. S. Bach beim Bayerischen Rundfunk ein. Anfang September&nbsp\;2016 erschien die Koproduktion als CD bei Cavi-Music. &nbsp\;

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SUMMARY:Dina Ugorskaja BACH Das wohltemperierte Klavier & BEETHOVEN op. 111 // Bosco Gauting
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