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LOCATION:Oberer Kirchenweg 1\, 82131 Gauting
DESCRIPTION:&Uuml\;ber zwanzig Jahre ist es her\, dass Alice und Edgar sich die ewige Treue geschworen haben\, bis der Tod sie scheidet. In der Zwischenzeit ist ihnen die Ehe zum Gef&auml\;ngnis geworden\, der Alltag zur H&ouml\;lle und der Tod ist noch so fern. Also gilt es\, sich die Wartezeit zu verk&uuml\;rzen in einem fortw&auml\;hrenden Spiel ohne Regeln und Grenzen\, durch die jahrelange Gew&ouml\;hnung aneinander sind sie sich schutzlos ausgeliefert. Als ihr Jugendfreund Kurt auftaucht\, wirkt er wie ein Brandbeschleuniger auf ihr Spiel an der Schwelle zum Wahnsinn.\n
August Strindberg hat mit seinem &raquo\;Totentanz&laquo\; ein St&uuml\;ck &uuml\;ber die lustvolle und verzweifelte Zerfleischung zweier Menschen geschrieben\, die nur der Tod aufhalten kann. Aber immerhin: diese Toten tanzen noch. Daniel Foerster\, der Strindbergs &raquo\;Fr&auml\;ulein Julie&laquo\; kraftvoll und abgr&uuml\;ndig inszeniert hat\, widmet sich nach dem leidenschaftlichen Kennenlernen nun dem grausamen Tanz des Alltags einer Ehe.
Dauer: 1 Stunde 40 Minuten\, keine Pause\n
Regie Daniel Foerster\n
B&uuml\;hne Julia Scheurer\n
Kost&uuml\;me Ellen Hofmann\n
Dramaturgie Henrieke Beuthner\n
\n
Besetzung Constanze Becker\, Alexandra Lukas\, Michael Benthin\, Oliver Kraushaar

PRESSESTIMMEN:

Alice und Edgar\, das Paar aus Strindbergs &raquo\;Totentanz&laquo\;\, sind die Prototypen aller theatralischen Eheschlachten. Der junge Regisseur Daniel Foerster jagt sie am Schauspiel Frankfurt durch eine b&ouml\;se Horror-Groteske\, so spielfreudig wie sabbernd. [...] Hier hat jemand formal wie inhaltlich einen starken eigenen Zugriff\, ohne das St&uuml\;ck dabei zu erw&uuml\;rgen\, das f&auml\;llt auf unter den oft so gellend nur sich selbst und die eigenen Mittel feiernden Jungregisseuren: Foerster interessiert sich f&uuml\;r die Figuren.

S&uuml\;ddeutsche Zeitung

Das Schauspieler-Ehepaar Constanze Becker und Oliver Kraushaar spielt ein traumhaftes Horrorpaar. Edgar und Alice provozieren und reizen einander buchst&auml\;blich bis aufs Blut. Kraushaar empfiehlt sich wieder einmal als ein Meister der stimmlichen Modulation.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein unterhaltsamer Abend\, nicht nur wegen des au&szlig\;ergew&ouml\;hnlichen Konzepts\, der vielen Ideen\, sondern vor allem wegen der Schauspieler: Becker\, Kraushaar\, Benthin und Lukas sind in diesem exaltierten Familienchaos das perfekte Ensemble\, wie sie zu viert simultan auf der B&uuml\;hne sich anspielen\, sich bespielen\, wie sie als Solisten in intimen &raquo\;Spielblasen&laquo\; auf der kleinen B&uuml\;hne Atmosph&auml\;ren schaffen\, ist wirklich sehr sehr gro&szlig\;e Kunst.

Deutschlandradio Kultur

Foerster st&uuml\;rzt sich in seiner Inszenierung auf alles Surreale aus Strindbergs &raquo\;Totentanz&laquo\;\, er kitzelt das Alptraumhafte\, das Wirre und Psychotische hervor. Die vormals aufger&auml\;umte B&uuml\;hne wird mehr und mehr zum Schlachtfeld.

Nachtkritik

Daniel Foerster\, kaum drei&szlig\;igj&auml\;hriger &raquo\;Regiestudio&laquo\;-Stipendiat am Schauspiel Frankfurt\, inszenierte Strindbergs &raquo\;Totentanz&laquo\; &ndash\; ganz hinrei&szlig\;end. [...] Becker: eine erotische Vampirella mit Fl&uuml\;gel-Frisur\, Netzstr&uuml\;mpfen\, Nietenstiefeletten und lila-schwarzem Abendkleid mit Schleppe\, deren &uuml\;ppige Formen in Schulterfl&uuml\;geln auslaufen\, derweil sie die chansonartige Musik in ihrer Bewegung flie&szlig\;en l&auml\;sst: sinnlich-verrucht\, weich tanzend\, sich fl&auml\;zend. Michael Benthins Kurt\, der die Zwei in ihrer Isolation aufsucht\, kommt gr&uuml\;n-schwarz in Geckenanzug und -frisur daher. Auch er spielt umwerfend\, stets im Vertrauen auf Foersters Vision aus Bewegung\, Klang\, Licht (Frank Kraus) und Sprache. Intelligente Regie mit K&ouml\;nnern.

Frankfurter Neue Presse

&nbsp\;

Ein geniales und ins Monstr&ouml\;se verzerrtes Spiel &uuml\;ber zwischenmenschliche Abgr&uuml\;nde. [...] Eine genial verst&ouml\;rend wirkende Inszenierung und fesselnde Schauspielkunst.

Kulturfreak

&nbsp\;

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SUMMARY:Schauspiel Frankfurt Totentanz - August Strindberg // Bosco Gauting
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