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466 628,92 Euro in 30 Jahren

Erschienen in: 
Starnberger Merkur
Stiftung der Gemeindesparkasse Gauting unterstützt Kulturschaffende

Die Stiftung der Gemeindesparkasse Gauting unterstützt Gautinger Kulturveranstalter und Kulturschaffende in der Corona-Krise. Dieser Tage übergaben Stiftungsverantwortliche Spenden über 11 000 Euro, die für Veranstaltungen gedacht sind, aber auch bei einer Absage verwendet werden können, wie die Stiftung betonte.

Für das Jubiläum „15 Jahre Bosco, Bürger- und Kulturhaus Gauting“ stelle die Stiftung 6000 Euro für das Theaterforum Gauting zur Verfügung, heißt es in einer Mitteilung. Damit sei im Herbst die Aufführung des „Tom-Waits-Zyklus“ durch das Metropoltheater München im Rahmen der geplanten Festwoche möglich. 2000 Euro erhielt der Förderverein Remise Schloss Fußberg für sein 12. Kleines Sommerfestival, das in diesem Jahr allerdings kurzfristig abgesagt werden musste (wir berichteten). Die Klassikreihe des Theaterforums wird in diesem Jahr mit 2000 Euro unterstützt. Und: Der fünfte Gautinger Kulturwettbewerb des Theaterforums unter dem Motto „#Wir“ bekam 1000 Euro. Der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger musste heuer coronabedingt auf den größeren Rahmen der Ausschüttung verzichten.

Die Stiftung der Gemeindesparkasse Gauting besteht seit inzwischen 30 Jahren und hat in dieser Zeit 466 628,92 Euro für die Kulturarbeit in der Gemeinde Gauting ausgeschüttet. Die Gründerväter der Stiftung waren Dr. Ekkehard Knobloch, damals Bürgermeister, und Herbert Weiß, damaliger Vorstandsvorsitzender der Gemeindesparkasse Gauting. Beide wollten durch die Stiftungsgründung sicherstellen, dass Geldmittel zur Förderung von Kultur in Gauting bereitgestellt werden. Nach den Fusionen der Kreissparkassen ist die Stiftung nun eine von vier der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg.

Bei der Auswahl der Empfänger wird der Vorstand von einem Stiftungsbeirat unterstützt, dem seit diesem Jahr auch Dr. Gerd Holzheimer angehört. Susanne Forster schied aus.
Lokalredaktion Starnberger Merkur, 27.07.2020