Tsotne Zedginidze, 2009 in eine georgische Musikerfamilie hineingeboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Mit sechs Jahren wandte er sich autodidaktisch der Komposition zu und entwickelte früh eine sehr persönliche musikalische Sprache, geprägt von Neugier und Experimentierfreude.
2019 gab er in Tiflis sein erstes Recital und wurde kurz darauf eingeladen, die Saison des Georgischen Nationalphilharmonieorchesters mit Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 2 unter Nikoloz Rachveli zu eröffnen. 2024 wurde er dreimal von Sir Simon Rattle eingeladen zu konzertieren und im Januar 2025 wurde seine Erste Symphonie von der Camerata Salzburg unter François Leleux bei der Mozartwoche in Salzburg uraufgeführt. Das Jahr 2025 markierte außerdem wichtige Stationen seiner pianistischen Laufbahn: ein Recital im Berliner Konzerthaus, Konzerte in Tokio mit dem New Japan Philharmonic unter Andrey Boreyko, eine Tournee mit den Stuttgarter Philharmonikern unter Chloé Dufresne, dazu 2026 weitere bedeutende pianistische Debüts in Europa und Asien.
Programm
Maurice Ravel: »Gaspard de la Nuit«
Tsotne Zedginidze: Suite
Sergei Rachmaninov: aus Études-Tableaux op. 39 (Nr: 1, 3, 4, 5, 6, 8, 9)





