Die Seen im Fünfseenland stellen ein wertvolles Ökosystem im bayerischen Voralpenland dar. Doch trotz ihrer generell guten Wasserqualität sind sie nicht immun gegen menschliche Einflüsse.
Die Nährstoffbelastung, insbesondere durch Einträge aus der Landwirtschaft sowie über die Luft, bleibt ein kontinuierliches Thema für das Umweltmanagement. Die Temperatur des Wassers steigt durch den Klimawandel, was direkte Auswirkungen auf den gelösten Sauerstoff hat, welcher besonders für Fische überlebenswichtig ist.
Dabei spielen die verbleibenden naturnahen Uferlebensräume mit Schilfzonen eine entscheidende Rolle für die biologische Vielfalt. Sie bieten Schutz, Brutgebiete und Laichplätze für zahlreiche Vögel- und Fischarten. „Der Erhalt dieser sensiblen Zonen ist entscheidend für das gesamte ökologische Gleichgewicht der Region“, appelliert Gewässerökologe Tobias Ruff.
Mittwoch, 9. Juni 2027, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Walter-Hildmann-Haus, Ammerseestraße 15, 82131 Gauting
Referent
TOBIAS RUFF, Jahrgang 1976, ist Dipl.-Forstingenieur (FH) und arbeitet als Gewässerökologe beim Bezirk Oberbayern. Seit 2010 sitzt er für die ÖDP im Münchner Stadtrat. Seit 2021 teilt er sich mit Agnes Becker den Landesvorsitz der ÖDP Bayern. Er ist Co-Autor der Streitschrift „Wir haben genug! – Warum das gute Leben jenseits von Konsumismus, Wachstumswahn und Überfluss liegt“, erschienen im Oekom-Verlag.
Diese Veranstaltung ist Teil der Schwerpunkt-Reihe
„Die Erde, von der wir leben“
Teil 2: Wasser – Wasser ist alles
im Zeitraum vom 14.04.2027 bis 17.07.2027




