Die deutsche Schauspielerin und Regisseurin Nadia Migdal und der israelische Schauspieler und Theatermacher Uri Fahndrich leben gemeinsam mit ihrer vier Monate alten Tochter Alma in Tel Aviv. An dem Samstagmorgen, an dem die Hamas Israel angriff, war die kleine Familie zu Hause – und schon eine Stunde später für lange Zeit auseinandergerissen.
Uri wurde als Reservist einberufen, Nadia und das Baby wurden von Freunden abgeholt, die einen Schutzraum zuhause haben. Noch ohne zu ahnen, welch traumatische Zeiten anbrechen würden, beschlossen die beiden Tagebuch zu führen. Drei Wochen später rückt Uri als Kommandant einer Kompanie von 80 Soldaten in den Gazastreifen ein. Das Paar wird durch Funkstille getrennt.
Nadia und Uri entwickelten auf Basis ihrer Kriegstagebücher eine dokumentarische Theaterperformance, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Realitäten des israelisch-palästinensischen Konflikts blickt. Was passiert mit einer Gesellschaft unter solchen Bedingungen? Generationen werden mit den traumatisierenden Folgen des Krieges umgehen müssen. Was bedeutet es konkret, wenn Zerstörung und Hass, Angst und Wut Einzug in den Alltag halten?
Künstlerische Leitung & Performance
NADIA MIGDAL & URI FAHNDRICH
Musik & Sound MENI GROSS
Einführung 19:15 Uhr
Dauer 90 min, keine Pause
Diese Veranstaltung ist Teil des Themenschwerpunkts
„Grenzen“
im Zeitraum vom 23.09.2026 bis 29.12.2026







