Mit elementarer Ruhe und Geduld wird Andy Goldsworthy bei seiner Arbeit mit Materialien der Natur beobachtet, wobei sich die außergewöhnliche Schönheit der Kunstwerke, durchflutet von Licht und Farben, besonders in der Affinität zum Kino auf der Leinwand entfaltet.
Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser – Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Allein Goldsworthys Fotografien halten seine kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest, eine Faszination der besonderen Art – seine Fotobände sind die erfolgreichsten Kunstbücher der letzten Jahre in Deutschland.
Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, dem Wohnort Goldsworthys, in dem der Künstler und sein Werk tief verwurzelt sind. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen.
Regie & Drehbuch Thomas Riedelsheimer
DE 2002, 94 Min., FSK ab 12 Jahren, OmU
Diese Veranstaltung ist Teil der Schwerpunkt Reihe „Die Erde, von der wir leben“
Teil 1: Boden – Lebensraum und Lebensgrundlage
im Zeitraum 19.04. – 18.07.2026






