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Veranstaltungsinfo

Sa, 06.03.2021
14.30 Uhr
Kinder | Klassik

12,00

keine Ermäßigung

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Veranstalter: Theaterforum Gauting e.V.

Heinrich Klug & Münchner Philharmoniker: Mozart und die Zauberflöte

Nachholtermin: So, 02.05.2021 | 14.30 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation entfällt diese Veranstaltung.

Erfreulicherweise können wir einen Ersatztermin am So, 02.05.2021  realisieren. Reservierungen bleiben bestehen (reservierte Karten erhalten Sie rechtzeitig per Post).

Weitere Informationen finden Sie unter „Aktueller Stand zu Veranstaltungsabsagen Februar / März 2021“.

Kinderkonzert mit Musikinstrumentenquiz zu Mozarts Oper "Die Zauberflöte" - für Kinder ab 6 Jahren

Die „Zauberflöte“, die seit ihrer Uraufführung 1791 ihren unsterblichen Siegeszug um die Welt angetreten hat, verlockt immer wieder, sie für Kinder zugänglich zu machen.

Im ersten Teil des Programms werden die Instrumente des Orchesters präsentiert – aber nicht nur das, sie stellen auch die Personen der „Zauberflöte“ dar. Die drei Knaben – die natürlich auch ihre Terzette singen – treten in den jeweiligen zauberhaften Kostümen auf und beginnen die Arien, die dann von den passenden Instrumenten weitergeführt werden: der Tamino vom Violoncello, die Koloraturen der Königin der Nacht von der Klarinette, der Sarastro vom Kontrabass, die Pamina von der Viola. Flöte und Glockenspiel spielen ihre Soli.

Im zweiten Teil werden zwei junge Talente der Theaterakademie August Everding als Papagena und Papageno in einer geschlossenen Handlung eine kleine „Oper in der Oper“ zur Aufführung bringen. Dabei schlüpfen Oboe und Fagott instrumental in die Rollen von Papagena und Papageno.

Es ist ein Glücksfall, dass die Charaktere der Personen der „Zauberflöte“ mit den Eigenarten der jeweiligen Instrumente so gut zusammenpassen. Mit dieser Collage hoffen wir unser Publikum zu verzaubern.

Idee & Leitung  HEINRICH KLUG

Mit ANSGAR THEIS Bariton (Papageno)
SERAFINA STARKE Sopran (Papagena)

ELANA HATTINGH, CLARA KOLEV, SMILLA MAIER, EVA VOSS Die Drei Knaben
ALEXANDER MÖCK, ANTON GMELIN, ALMA THIELE Violine
WOLFGANG BERG Viola
VIKTOR GMELIN, CORALIE HOEVER Violoncello
EVA BROCKHAUS, SARVESH BENOIT KUTIDIADAN Kontrabass
JULIE THEOPOLDT, DOROTHEE ULBRICHT Flöte
EVA KRISTL, CHARLOTTE URFF Oboe
KONSTANTIN STARKE, CANSU YÜKSEL Klarinette
SONJA HERBERHOLD, CARLA HINTERDING Fagott
RAFAEL HAWTHORNE, BASTIAN SPIER Horn
LISA BRANDT, LOLA REIK Celesta
Die Musiker*innen spielen in wechselnder Besetzung.

Für Kinder ab 6 Jahren

Nach(t)kritik
"Ihr Bildnis ist bezaubernd schön.."
Nach(t)kritik von Christine Cless-Wesle

Gauting – Einmal mehr verzauberte Heinrich Klug, Moderator und langjähriger erster Solo-Cellist der Münchner Philharmoniker, sein Publikum beim ausverkauften Kinderkonzert „Mozart und die Zauberflöte“ im bosco. In den Rollen des Vogelfänger-Liebespaares brillierte die 21 Jahre junge Sopranistin Serafina Starke, die am Mozarteum Salzburg kurz vor dem Abschluss steht, im Duett mit Bariton  „Papageno“ Ansgar Theis, Absolvent der August Everding Theaterakademie München.

 „Die Zauberflöte woll`n wir hör`n…mit ihrer wunderschönen Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart“: Gleich zum Auftakt bezieht Dirigent Heinrich Klug den Chor seines Kinder-Publikums mit ein.  “Bald prangt, den Morgen zu verkünden“: Zum Terzett der in Rokoko-Anzüge gehüllten „drei Knaben“ mit weißen Perücken (Elana Hattingh, Clara Kolev, Smilla Maier) musizieren Münchner Philharmoniker mit überzeugenden Talenten von „Jugend musiziert.“ Preisträgerin Julie Theopoldt transportiert mit einem wunderschönen Solo auf ihrer „Zauberflöte“ das Thema:

Mit der Liebes-Arie des Prinzen Tamino zum Cello „Ihr Bildnis ist bezaubernd schön“ zieht Heinrich Klug die Kinder sofort den Bann der unsterblichen phantastischen Oper „die Zauberflöte.“

Nach und nach werden die Instrumente vorgestellt: Die Arien der glänzend eimstudierten drei „Knäbinnen“ werden in der Opern- Collage von den Instrumenten weiter geführt: Den Part des Prinzen Tamino übernimmt das Cello, die Koloraturen der „Königin der Nacht“ im eindrucksvollen dunkelvioletten Gewand übernimmt die Klarinette.

Oboe und Fagott schlüpfen wiederum in die Rollen der „Papagena“ und des „Papageno“, im ersten Konzertteil ausschließlich instrumental.

„Ach` ich sing` der Liebe Glück“: Als die Arie des verliebten Prinzen Tamino zur Viola verklingt, gibt`s begeisterten Zwischenapplaus.

„Aber keine Sorge, du kriegst deine Pamina“ die beim Oberpriester untergebracht ist, versichert Erzähler Heinrich Klug dem Prinzen – und seinen kleinen Zuhörerinnen.

Zur virtuos gespielten Violine (Konrad Gmelin) betreten wieder die drei weiß kostümierten „Knäbinnen“ mit ihrem magischen „Zauberinstrument“ Glockenspiel die Szene: Gemeinsam mit dem Publikum singt das Terzett die berühmte Arie „ein Mädchen oder Weibchen“ des lustigen Papagenos.

Im zweiten Part betritt der prächtig kostümierte Vogelfänger „Papageno“ mit eindrucksvollem goldenem  Käfig auf dem Haupt und farbigen Flügelschwingen die Bühne:

„Der Vogelfänger bin ich ja“, singt der Bariton – und träumt von allen Mädchen, die er in seinem Käfig einsperrt, denn: „Dann wären alle mein.“

„Ja schämst du dich nicht: Du fängst Vögel und sperrst Mädchen ein?“ ruft Heinrich Klug da dem „Papageno“ zu.

Als verzauberte Alte betritt „Papagena“ alias Serafina Starke im blauen Gewand die Bühne – und will ihren Papageno in der Arie „umarmen und liebkosen.“

Doch der Vogelfänger bricht sein Schweigegelübde und seine geliebte Papagena verschwindet.

„Ich bin zu Unglück geboren“, klagt „Pa-pa-pa-pageno“ und legt sich zu den hohen Tönen seiner Holz-Flöte den Strick um den Hals.

Doch mit dem Zauber des Glockenspiels der drei Knaben  schafft der Prinz sein geliebtes Mädchen her.

Auch Pamino bekommt seine Pamina: Im Duett erklingt die Arie „Bei Männern welche Liebe fühlen“ der glänzenden jungen Sopranistin Serafina Starke, die ihren Vogelfänger Pamino anschmachtet. Da tost großer Applaus mit Bravorufen durch den Bosco-Saal.

Zum Finale entlassen Papageno, Papagena und das glänzend einstudierte Terzett ihr verzaubertes Publikum mit einem bekräftigenden „Es siegte die Stärke.“