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Veranstaltungsinfo

Di, 08.10.2024
20.00 Uhr
Schauspiel

32,00 / 12,00

Regulär / bis 25 Jahre

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Veranstalter: Theaterforum Gauting e.V.

Metropoltheater München: "Slippery Slope - Almost a Musical" von Yael Ronen und Shlomi Shaban

Ein berühmter Musiker versucht sich nach einem „Cancel Culture“-Skandal an einem Comeback. Seine junge Ex-Geliebte klagt ihn öffentlich der Ausnutzung und Manipulation an. Dann steht sie selbst plötzlich in einem Social-Media-Shitstorm von Bedrohungen und Beschuldigungen.

Ein berühmter Musiker versucht sich nach einem Cancel-Culture-Skandal an einem Comeback, als er erkennt, dass seine von ihm einst protegierte, junge Ex-Geliebte ihn in Sachen Musikkarriere und Ruhm längstens überholt hat. Diese, gerade noch aufgehender Weltstar am Popmusik-Himmel mit 90 Millionen TikTok-Followern, klagt ihn öffentlich der Ausnutzung und Manipulation an und sieht sich plötzlich selbst einem Social Media-Shitstorm von Bedrohungen und Beschuldigungen ungeahnten Ausmaßes ausgeliefert.
Eine Journalistin möchte einer jungen Pornodarstellerin helfen und mit ihrem Artikel der ausbeuterischen Filmproduktionsfirma das Handwerk legen, gerät dabei aber unerwartet selbst unter die Räder, und eine kompromisslose Chefredakteurin kann am Ende nur noch versuchen, ihre eigene Haut zu retten.

In einer Zeit, in der Hilfsbereitschaft schnell als Grenzüberschreitung gilt, vor Humor gewarnt und Ironie bitte nicht ohne Disclaimer oder zumindest relativierendes Emoji verwendet werden soll, canceln Yael Ronen und Shlomi Shaban in einem spielerisch und musikalisch fulminanten Reigen, in dem alle Personen miteinander verwoben sind, eine Figur nach der anderen weg und handeln so rasant wie erfrischend ungeniert sämtliche Themen ab, die unsere momentane Debattenkultur prägen: Rassismus, Sexismus, Machtmissbrauch, #MeToo, Feminismus, Social Media-Wahn, kulturelle Aneignung, Cancel Culture, Political (In)Correctness.
Wer in "Slippery Slope" wen benutzt und aus welchem Motiv heraus und wem hier was zu Recht oder zu Unrecht passiert, wird dabei genauso lustvoll zur Diskussion gestellt wie die Frage, wohin das Pendel der Wokeness zukünftig schwingen wird.

Von YAEL RONEN und SHLOMI SHABAN mit Musik von SHLOMI SHABAN, YANIV FRIDEL und OFER SHABI, zusätzliche Texte von ITAI REICHER und RIAH KNIGHT, Deutsch von IRINA SZODRUCH

Regie PHILIPP MOSCHITZ
Bühne THOMAS FLACH
Kostüme CORNELIA PETZ
Choreographie KATJA WACHTER
Musikalische Einstudierung/Korrepetition ALAN SOKOL
Licht HANS-PETER BODEN
Ton MARTIN HERMANN
Maske KATINKA WISCHNEWSKI

Mit RENÉ DUMONT, STEPHANIE MARIN, INA MELING, PHILIPP MOSCHITZ, JUDITH TOTH

Einführung 19:15 Uhr
Dauer 1 Std. 40 Min. (keine Pause)